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description= Gedichte für jeden Tag;
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ihren sorgen denkt nicht dran vor übermorgen teilen mit auf x teilen wird in neuem fenster geöffnet x auf flattr teilen wird in neuem fenster geöffnet flattr like wird geladen veröffentlicht unter berlin gedichte geschichten unterhaltung verschlagwortet mit abenteuer abwechslung überraschung beisammensein beobachtung erwartung gemütlichkeit pfingsten 35 kommentare man hört so oft das im prospekt nicht die ganze wahrheit steckt erstellt am november 21 2016 von hildegardlewi man hört so oft daß im prospekt nicht die ganze wahrheit steckt man liest den text und denkt sich dann ob es wohl schlimmer kommen kann die fremde lockt uns das exotische das unbekannte das idiotische das romantische das wilde man ist ja nicht genau im bilde das ungewöhnliche möcht man so gern erleben das unvorhergesehene abenteuer eben hängt über dir ne kokosnuß am palmenbaum bringt das verdruß wenn du dort einschläfst sie fällt runter dann wirst du sicher nicht mehr munter drum ist es ratsam nicht zu schlafen unter palmen du könntest schneller hin sein als vom tabak qualmen das meer ist unberechenbar geh nicht so weit hinein du prüfst erst mal wie tief es ist und schon fehlt dir ein bein man hat es dir zu sagen leider ganz vergessen in dieser gegend sind die fische sehr verfressen man hat schon oft genug gehört die affen machen einem auch ganz schön zu schaffen schon mancher gast bekam dann einen schreck der größte teil war nämlich weg von dem gepäck wenn sie dann kreischend durch den urwald sausen dann werfen sie es einfach fort die affen die banausen und achte drauf bei dem bezug einer behausung ob sie gereinigt sonst droht dir vielleicht entlausung draußen krabbeln manchmal dicke große spinnen die beißen also bleib mal vorsichtshalber drinnen doch drinnen krabbeln eine menge anderer tiere da geht man dann halt vorsichtshalber vor die türe viele menschen lieben es nun einmal ganz exotisch für manche paare ist der reiz auch noch erotisch ein bein ist ab am kopf falls noch vorhanden ist eine beule von wilden tieren hört man nachts im urwald das geheule wenn eins vor deiner türe auf dich wartet ausgehungert hat es solange ganz beharrlich dort herumgelungert du trittst frühmorgens raus willst nach dem wetter sehen schon schnappt es zu ach nebenbei heut wird es schön wenn man s bedenkt ist es ja oftmals nicht zu fassen was manche leute sich den abenteuerurlaub kosten lassen was die verspeisen was die so kochen in der ferne das ißt man ja nicht immer ausgesprochen gerne da riecht man ja von weitem schon den braten was die geschlachtet haben kann man ja nur raten willst du dein gewissen und die nerven schonen öffne lieber eine büchse mitgebrachte grüne bohnen man möchte ja mit solchen tatsachenberichten die lust auf abenteuerurlaub nicht direkt vernichten man tröstet sich man schätzt nun mal ein andres klima wenn man s bedenkt bei uns ist auch nicht alles prima geht man hier irgendwo einfach ins wasser rein fehlt einem eines tag s womöglich auch ein bein man weiß ja nicht was außer uns noch drinnen war manch chemikalien wirken gleich oder erst nach einem jahr den kopf behält man in den meisten fällen dran damit man notfalls ab und zu mal denken kann ist das nicht schön in freiheit leben man hat rechte man kann also urlaub machen wo man gerne möchte man kann sich auch die wildesten entfernten ziele wählen kommt man heil wieder kann man allerhand erzählen mann wird darum beneidet hat man die welt gesehn man sollte nicht vergessen hier ist es auch ganz schön man hat die welt gesehen man kennt sich bestens aus doch oftmals kennt man wenig über das eigene zuhaus berlin den 12 september 2009 l e w i teilen mit auf x teilen wird in neuem fenster geöffnet x auf flattr teilen wird in neuem fenster geöffnet flattr like wird geladen veröffentlicht unter berlin gedichte geschichten humor kurzgeschichten lyrik prosa unterhaltung verschlagwortet mit abenteuer abwechslung überraschung beobachtung berlin entspannung erfahrungen erlebnisse erwartung exotik fernreisen hoffnung neugierde spannung unruhe verzweiflung 10 kommentare die letzten tage im november erstellt am november 15 2016 von hildegardlewi die letzten tage im november vor meinem fenster die birke hat ihr kleid verloren und schwarz und feucht sind ihre äste kein vöglein läßt sich darauf nieder verschwunden sind die kleinen gäste nun fehlt ihr zwitschern ihr gesang wohl einen ganzen winter lang die letzten blätter treibt der wind und bläst sie in versteckte ecken wo sich zum winterschlaf bereit manch kleine tiere oft verstecken nur spärlich bricht sich noch die sonne an manchen tagen mutig bahn daß wir zu unser großen freude auch mal den blauen himmel sah n kurz sind die tage und die nacht ist lang man zieht zurück sich in geborgenheit für manches was man gerne machen wollte hat man auf einmal doch noch zeit der eine geht der andere kommt zum abschied sagen wir ade november advent und kerzenschein und weihnacht sei uns willkommen nun dezember die birke hat ihr kleid verloren und schwarz und feucht sind ihre äste paar blätter schaukeln noch im wind die kümmerlichen überreste vielleicht fällt aber weißer schnee bald schweigend auf die erde nieder dann freut es mich wenn ich sie seh und singe ihr paar weihnachtslieder die birke hat ihr kleid verloren doch ist vorbei die winterszeit bekommt sie in den frühlingstagen ein schönes neues grünes kleid dann fängt das lied von vorne an an dem man doch nichts ändern kann teilen mit auf x teilen wird in neuem fenster geöffnet x auf flattr teilen wird in neuem fenster geöffnet flattr like wird geladen veröffentlicht unter berlin gedichte humor lyrik prosa verschlagwortet mit abenteuer bedauern beobachtunge entspannung erfahrung erlebnis erwartung herbst jahresausklang lyrik natur unruhe hinterlasse einen kommentar dicht am ufer erstellt am november 15 2016 von hildegardlewi dicht am ufer gibt es die piratendiele alles feste bänke feste tische feste stühle weil man sich hin und wieder ordentlich verhaut und den gästen ab und zu auch mal was klaut wenn es zu bunt wird ruft der wirt der schwarze peter nach hektor seinem hund das ist ein riesenköter er murmelt leise hektor ran an die bouletten hektor steht auf und knurrt da kann man wetten daß sich in windeseile leert die ganze örtlichkeit und ruhe gibt es wieder für eine kurze zeit am montagabend neunzehn uhr im hinterzimmer sieht man regelmäßig denn sie kommen immer drei bessere herren dem ehestand entfloh n für kurze zeit sie essen erst mal gut und reichlich dann sind sie bereit um einen sehr gepflegten skat zu spiel n dazu paar biere meistens sind es mehr doch mindestens sind s viere am montagabend wird die freiheit voll genossen und zwischendurch ein schnäpschen eingegossen sie wollten heute wieder ganz entspannt beisammen sein doch auf der stelle hinterhältig griff das schicksal ein es war ja herbst es regnete ein wilder sturm kam auf die piratendiele leerte sich und alsbald im dauerlauf versuchten die gäste schnellstens nachhause zu kommen aber das hatte zumeist ein sehr nasses ende genommen die spieler ließen sich davon nun aber nicht vertreiben sie wollten karten spielen und gern noch etwas bleiben das war dem schwarzen peter nun tatsächlich schnuppe er ging in die küche und aß eine heiße gullaschsuppe gerade taucht er wieder den löffel in die suppe ein denkt er hier stimmt was nicht was sollte das denn sein finster ist s das licht ist plötzlich ausgegangen der ganze tag heut hatte schon belämmert angefangen bei diesem sturm fällt uns die bude wohl noch auf den kopf aua ich verbrenne mir die finger an dem suppentopf wo ist der hund wo ist ne kerze wo ist denn nun feuer ich kann nur sagen das alles ist mir wirklich nicht geheuer im gänsemarsch nun kommen die drei eifrigen strategen dem schwarzen peter und dem großen hund entgegen man versammelt sich gemeinsam nun um einen runden tisch wie das nun weiter gehen wird weiß man jedoch noch nich der regen prasselt unentwegt gegen die scheiben man hofft daß alle ziegel auf dem dache bleiben auch hört man hin und wieder große äste brechen will die natur sich denn für irgend etwas rächen in großen bächen rinnt das regenwasser schneller die stufen runter und dann in den heizungskeller kein licht kein telefon der hund fängt an zu jaulen der schwarze peter muß den hektor etwas kraulen bei fuß mein hektor wir warten hier jetzt auf der stelle für eine freifahrt geradewegs bis in die hölle den gästen wird es langsam ganz unheimlich die atmosphäre ist inzwischen auch schon peinlich wir hau n jetzt ab egal raus in den kalten regen auf dieser stätte hier liegt ganz bestimmt kein segen der schwarze peter grinst gemein und macht sich lustig ihr seid drei feiglinge das ist ja klar das wußt ich sie haben sich nun jeder eine tischdecke genommen obwohl sie ohne diese accessoires hierher gekommen dann sind sie eingehüllt in diese also bald entkommen etwas anderes haben sie jedoch nicht mitgenommen völlig durchweicht ja naß bis auf die knochen total erschöpft sind heimwärts sie sodann gekrochen ein schnupfen ließ sich deshalb nicht vermeiden sie mußten wirklich ein paar tage schrecklich leiden und eines tages so etwa nach zwei wochen hatten sie sich kurz entschlossen abgesprochen der piratendiele die leihgaben zurückzubringen man ist ja meistens ehrlich in so kleinen dingen so machten sie sich also auf am montagnachmittag und als sie ankamen traf sie beinah der schlag herabgebrannt war das gebäude mauerreste noch von den räumen wo vorher die gäste sich unterhielten sich prügelten und tranken verkohlte balken die noch schrecklich stanken man war fürwahr bestürzt man spekulierte wild im kopfe formte sich sogleich manch grausig bild der fantasie ließ man in diesem falle freien lauf was da passiert war regte einen wirklich auf mit hektor an der leine stand der schwarze peter ganz dicht vor ihnen nicht einmal drei meter hallo begrüßt er sie er lachte und blieb stehen wir haben uns ja eine weile nicht gesehen und nunmehr konnten die entgeisterten strategen die leihgaben geschwind noch auf die mauer legen sie rannten um schnellstens distanz zu gewinnen so weit wie möglich nur weg von hinnen aber nach einem jahr stand da ein neues haus am gleichen platz es sah vertrauenerweckend aus hell und freundlich romantisch und sehr gediegen nur auf bestellung war ein freier tisch zu kriegen der schwarze peter nannte es zum freibeuter und die drei freunde spielten freudig wieder woiter an jedem montagabend zur gleichen stunde traf wieder sich wie einst die alte herrenrunde nach ein paar bieren fragten die alten knaben manchmal wollte die hölle den peter nicht haben hatte sie herr und hund wieder ausgespuckt er hat ja manchmal so komisch gekuckt der peter hatte so seltsamen humor das kam einem oftmals eigenartig vor hallo peter ließ beelzebub dich einfach gehen nein nein nicht einfach so ihr müßt verstehen er wollt ersatz doch meinen hektor niemals nein besser bedient wär er auf jeden fall doch mit euch dreien an diesem abend hatte man nach ein paar stunden den schwarzen peter und den großen hund gefunden und die drei herren blieben nun für immer fort von diesem seltsamen und unheimlichen ort man darf mit solchen unbekannten sachen einfach keine scherze machen teilen mit auf x teilen wird in neuem fenster geöffnet x auf flattr teilen wird in neuem fenster geöffnet flattr like wird geladen veröffentlicht unter berlin gedichte geschichten humor kurzgeschichten lyrik prosa unterhaltung verschlagwortet mit abenteuer abwechslung aufmerksamkeit beunruhigung dunkelheit erlebnis spannung unruhe unwetter vorsicht wetter 4 kommentare ältere beiträge letztens die gäste man hört so oft das im prospekt nicht die ganze wahrheit steckt die letzten tage im november dicht am ufer der mond ist aufgegangen mamma mia der winter stand schon eine weile vor der tür die drei jetzt geht s wieder rund da muß ick janich übalejen schneeflöckchen weißröckchen und täglich weckt das murmeltier beim förster horst im tiefen wald die letzten helden es leuchtet allenthalben 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